Messevorschau

IT & Business zeigt Industrie-4.0-Anwendungen in Showcases


Smart Glasses und Smart Watches unterstützen Unternehmen in der Produktion. Die Zeiterfassung erfolgt automatisch, sobald ein Mitarbeiter das Betriebsgelände betritt. Das sind nur zwei Anwendungsbeispiele von Industrie 4.0. Täglich kommen neue Möglichkeiten hinzu. Die Messe Stuttgart hat sich als Veranstalter der IT & Business zum Ziel gesetzt, seine Besucher über die aktuelle und kommende Lösungansätze zu informieren, die unter anderem durch Industrie 4.0 oder dem Internet der Dinge möglich werden.

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Detaillierungsgrad von Simulationsmodellen

Philipp Holtewert, Jonathan Oesterle, Axel Bruns und Helmut Wirtz

Ziel des vorliegenden Beitrags ist es, einen Ansatz für die Festlegung des richtigen Detaillierungsgrads für ein Simulationsmodell bei gegebenem Budget des Kunden zu finden. Dieser formuliert in der Regel eine recht undefinierte Fragestellung abgeleitet aus einem bestehenden Problem im Unternehmen. Somit ist zunächst eine eindeutige Zielformulierung notwendig, um den Kundennutzen zu definieren. Zur Erreichung des Kundennutzens wird der hier beschriebene Ansatz verwendet, durch welchen aus den Systemmerkmalen eines Simulationsmodells und dem damit verbundenen Detaillierungsgrad der Kostenaufwand des Kunden kalkuliert werden kann. 

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Optimierte Steuerung von Logistikprozessen
Simulationsbasierte Optimierung auf Basis leistungsfähiger Open Source Simulation

Torsten Hildebrandt und Bernd Scholz-Reiter

Optimierte, an die Besonderheiten eines Logistiksystems angepasste Prioritätsregeln für die Reihenfolgeplanung sind eine neue Möglichkeit für eine bessere Zielerreichung in logistischen Prozessen. Dieser Beitrag stellt die Simulationsbibliothek jasima vor, deren Effizienz und leichte Anpassbarkeit es ermöglicht, auch für komplexe Szenarien derartige Regeln zu erstellen. Es werden die Möglichkeiten der Simulationsbibliothek und Potentiale optimierter Prioritätsregeln am Beispiel der Halbleiterfertigung vorgestellt.

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Video

Simulation

Norbert Gronau

Im Redaktionsvideo erläutert Prof. Gronau, warum die Simulation ein wichtiges Instrument zur Gestaltung einer effizienten und produktiven Fabrik ist und warum es notwendig ist, dabei das dynamische Systemverhalten zu betrachten.



Der Einfluss von Prioritätsregeln auf logistische Zielgrößen

Peter Nyhuis, Wiebke Hartmann und Andreas Fischer

Mit der wachsenden Bedeutung logistischer Zielgrößen für den Erfolg eines Unternehmens gewinnt die Reihenfolgebildung zunehmend an Relevanz, da sie einen direkten Einfluss auf die Zielgrößen Termintreue und Durchlaufzeit hat. Der vorliegende Beitrag stellt einen Ansatz vor, der eine allgemeingültige qualitative Beschreibung der Wirkung unterschiedlicher Prioritätsregeln auf produktionslogistische Zielgrößen ermöglicht und so die Auswahl einer geeigneten Prioritätsregel unterstützt, ohne eine fallspezifische Simulation zu erfordern.

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Success Story

Effizienter produzieren mit MES HYDRA
Produktivität steigern – Mitarbeiter mitnehmen

Beim Streben nach mehr Effizienz und Produktivität scheitern viele Fertigungsunternehmen an der geringen Veränderungsbereitschaft der Mitarbeiter. Lesen Sie in diesem Beitrag, wie es der Komponenten- und Systemlieferant ARGO-HYTOS geschafft hat, sich im Rahmen der Einführung eines integrierten Manufacturing Execution Systems (MES) die volle Unterstützung der Mitarbeiter zu sichern.

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Entwicklung eines Augmented Reality Trainingssystems

Jan A. Neuhöfer, Barbara Odenthal, Marcel Ph. Mayer, Nicole Jochems und Christopher M. Schlick

Die fortschreitende Automatisierung und der absehbare Fachkräftemangel erfordern eine bessere Organisation der Arbeitsprozesse in der Fertigung und in angrenzenden Bereichen. Vor diesem Hintergrund wird die optimierte Funktions- und Arbeitsteilung von Menschen und Robotern im Sinne der direkten Mensch-Roboter-Kooperation ein relevantes Thema werden. Diese ist allerdings aus Sicht der Sicherheitstechnik und des Arbeitsschutzes kritisch, da die bislang geforderte Separation zwischen dem Gefahrenbereich des Roboters und der Arbeitsperson bei einem Kooperationsansatz aufgegeben werden muss.

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Simulation zur Entkopplung von manuellen und automatisierten Arbeitsstationen

Dominik Petzelt, Frederik Kolinke und Jochen Deuse

In einem verketteten Montagesystem sind optimal ausgelegte Puffer ein entscheidender Faktor für die Leistung und Auslastung des Gesamtsystems. Dies liegt u. a. darin begründet, dass der Mensch selbst in hoch automatisierten Montagesystemen eine wesentliche Rolle spielt und die Streuungen der individuellen Ausführungs- bzw. Verteilzeiten berücksichtigt werden müssen, um eine optimal synchronisierte Abstimmung von Mensch und Maschine zu erhalten. Mit Hilfe von Simulationen können verkettete Montagesysteme und ihre Entkopplungs­puffer detailliert untersucht und hinsichtlich ihrer Leistung bewertet werden. Für eine umfassende Bewertung von Puffern ist des Weiteren eine Betrachtung des Montagesystems unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten erforderlich. Auch hierzu liefert die Simulation wichtige Kennzahlen.

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Hybride Simulation
Den besten Grad an dezentraler Produktionssteuerung bestimmen

Sander Lass und Hanna Theuer

Durch den internationalen Wettbewerb und zunehmende Individualisierung der Kundenwünsche stehen produzierende Unternehmen großen Herausforderungen gegenüber. Ein möglicher Ansatz zur Lösung ist der Einsatz neuer Technologien und Organisationsstrategien wie AutoID oder dezentralisierte Produktionssteuerung. Allerdings ist die Auswahl für den spezifischen im Unternehmen vorliegenden Prozess oft aufwendig und kostenintensiv. Hybride Simulation als Kombination von Modellfabrik und der Digitalen Fabrik bietet hier Vorteile.

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Robuste Termin- und Kapazitätsplanung durch Szenariosimulation

Christian Nedeß, Axel Friedewald und Lars Wagner

Bisherige Simulationsmodelle können störungsanfällige Fertigungs- und Montageabläufe nicht mit der erforderlichen Robustheit planen. Der Beitrag zeigt am Beispiel des Schiffbaus auf, wie ein szenariobasiertes Vorgehensmodell den Simulationsanwender dabei unterstützen kann die unterschiedlichen Szenarien aufwandsarm zu erstellen und zu verwalten. Eine Bewertungssystematik vereinfacht die Interpretation der Simulationsergebnisse zur Beurteilung der Robustheit der Planung.

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Analyse dezentral koordinierter Logistiknetze mit Hilfe agentenbasierter Simulation

Ingmar Ickerott, Accenture GmbH Düsseldorf, Thomas Witte

Das größte Hindernis der aktuellen Planungssysteme im SCM liegt in der nicht angemessenen Berücksichtigung der Planungsautonomie der Supply Chain Akteure. Das Agentenparadigma in Kombination mit dem Simulationsansatz bietet die gesuchten Konzepte, um geeignete dezentrale Koordinationsformen für das SCM zu bestimmen.

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Video

Das Netzwerk für Einzelfertiger ist die einzige Interessens- gemeinschaft in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich ausschließlich mit den wirtschaftlichen Heraus- forderungen der rein kundenbezogenen Projekt- fertigung beschäftigt. Erfahren Sie mehr über die Ziele und Aufgaben des Netzwerkes!



Simulationsmodule zur Absicherung wandlungsfähiger Logistiksysteme

Sigrid Wenzel, Björn Bockel und Dennis Abel

Wandlungsfähigkeit beschreibt die Fähigkeit einer Organisation, Veränderungen nachhaltig zu etablieren. Bereits in der Planungsphase die Wandlungsfähigkeit eines Systems richtig planen und gestalten zu können, ist ein entscheidender Faktor, der bei der Betrachtung wandlungsfähiger Logistiksysteme berücksichtigt werden muss. Hieraus ergibt sich die Notwendigkeit der konzeptionellen Veränderung eingesetzter Planungsmethoden. Die Modularisierung von Simulationsmodellen im Rahmen der ereignisdiskreten Simulation, als etablierte Planungsmethode, ist ein möglicher erster Schritt in diese Richtung, sodass auch die Wandlungsfähigkeit in die modellgestützte Analyse einbezogen werden kann. Vor diesem Hintergrund diskutiert der Beitrag Möglichkeiten zum Aufbau modularer Simulationsmodelle und zeigt auf, wie eine Modularisierung in der Praxis vorzunehmen ist.

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