Vernetzte Geodaten für Innovationen in der Fabrik - Aufbau eines Forschungsnetzwerks

Die Digitalisierung in der Fabrik schreitet kontinuierlich voran. Die intelligente Vernetzung der an der Wertschöpfung Beteiligten sowie die Integration weiterführender Daten führt zu zahlreichen Potenzialen in der Produktionsplanung und -steuerung und ermöglicht eine intensive Integration der Kundenbedarfe, die Etablierung neuer, innovativer Geschäftsmodelle sowie die Erhöhung der Mobilität der genutzten Ressourcen. Um den praktischen Einsatz der Digitalisierung im Unternehmen weiter voranzutreiben, soll ein Netzwerk aus Unternehmen und Forschung gründet werden, das im Schwerpunkt innerbetriebliche Standortinformationen von Maschinen, Werkzeugen und Fördermitteln mit Daten aus betrieblichen Informationssystemen verknüpft, um so eine Grundlage für integrierte und vernetzte Prozesse im Rahmen von Industrie 4.0 zu bilden. Das Netzwerk soll vom BMWI gefördert werden, wodurch die Möglichkeit der finanziellen Förderung der Forschungsideen gegeben wird.

Dazu findet am 21. November 2017, 15:30 Uhr in der Universität Potsdam, Standort Griebnitzsee, Haus 1, Raum 2.61a eine Informationsveranstaltung, um die Netzwerkidee darzulegen und konkrete Projektideen zu diskutieren. Die Ergebnisse dienen als Grundlage für die Einreichung des Netzwerk-Antrags.

Weitere Informationen unter lswi.de/geofab



Zweite Anwenderkonferenz in Berlin erfolgreich durchgeführt

„Industrie 4.0 – von Anwendern für Anwender“ – unter diesem Motto stand die zweite Anwenderkonferenz Industrie 4.0, die am 16. Mai in Kooperation des GITO Verlags und des Anwendungszentrums Industrie 4.0 in Berlin stattfand. Rund 40 Teilnehmende informierten sich in zehn praxisnahen Vorträgen unter anderem über den Umsetzungsstand von Industrie 4.0 in Deutschland, Einsatzbeispiele in Chemie und Landwirtschaft und den Einsatz von Wearables in der Produktion. Neben elf menschlichen Referenten und Referentinnen stand auch ein Roboter am Rednerpult – Yolandi Workerbot berichtete über die Einsatzmöglichkeiten ihrer „Brüder und Schwestern“ in der Zeitarbeit.

Bereits am Vortag konnten die Teilnehmenden im Anwendungszentrum Industrie 4.0 in Potsdam eine praxisnahe Einführung in die Industrie 4.0-Thematik erleben. Im Pre-Workshop wurden dabei auch Möglichkeiten, die durch die Anwendung von Augmented Reality in der Produktion entstehen, präsentiert.

Die Vortragsdokumentation ist über service@gito.de erhältlich.



Nachlese zum 12. Process Solutions Day (PSD)

Der 12. Process Solutions Day am 03. und 04. Mai in Hannover war eine erfolgreiche Veranstaltung zum Thema “Business Prozess Management”. 21 BPM-Tool-Anbieter, 15 Referenten und 140 Teilnehmer pro Tag diskutierten über Konzepte der prozessorientierten Organisation und der Prozessdigitalisierung. Im Fokus stand die Vorgabe einer Organisationsstruktur für die horizontale Wertschöpfungskette mit Ausrichtung auf den Kunden. 14 Anwender aus unterschiedlichen Branchen gaben einen Überblick, wie Prozessorganisationsimplementierung und auch Prozessoptimierung in der Praxis erfolgreich umgesetzt werden können und welche Risiken und Hemmnisse dabei bestehen. Die Teilnehmer waren sich einig darüber, dass gegenwärtig völlig branchenunabhängig noch ein großer Handlungsbedarf vorhanden ist, die bestehenden funktionalen arbeitsteiligen Organisationsstrukturen in flexible agile Prozessstrukturen umzuwandeln. In seiner Eröffnungs-Key Note stellte Prof. Binner die rollenbasierte Swimlane-Darstellung bei der Analyse des end-to-end-Prozesses als Schlüssel für die Ablösung der arbeitsteiligen, hierarchischen Funktionsstrukturen heraus. Auf diese Weise können auch die Mitarbeiter auf Augenhöhe in die Prozessoptimierung eingebunden werden. Die Organisationsentwicklung bleibt also weiter sehr spannend und wird auch im nächsten Jahr wieder bei dem 13. PSD im Fokus stehen.

Weitere Informationen unter www.psd2017.de



Geförderter Gemeinschaftsstand „Innovation Made in Germany“ geht in zweite Runde

Die nächste LogiMAT findet vom 13. bis 15. März 2018 auf dem Messegelände Stuttgart direkt am Flughafen statt. An der Veranstaltung 2017 nahmen 1.384 internationale Aussteller aus 32 Ländern teil, um in acht Hallen ihre aktuellen Lösungsangebote und Produktentwicklungen für eine intelligente, zukunftsfähige Intralogistik zu präsentieren. Nach diesem Erfolg fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BWMi) auch zur LogiMAT 2018 wieder eine Beteiligung an dem Gemeinschaftsstand „Innovation Made in Germany“ für junge Unternehmen. Start-ups aus den Bereichen Distribution, Materialfluss und Software/IT, die einen entsprechenden Antrag stellen und die erforderlichen Rahmenbedingungen erfüllen, können zu Sonderkonditionen an der LogiMAT 2018 teilnehmen. Die LogiMAT gilt mittlerweile mit 1.384 internationalen Ausstellern (2017) und einer Fläche von mehr als 100.000 Quadratmetern als die Plattform der Intralogistik.

www.logimat-messe.de