Assistenzsysteme

Mixed Reality in der Instandhaltung
Ein Anwendungsbeispiel aus der Prozessindustrie

Ronny Franke, Mirko Peglow, Simon Adler und Nico Zobel

Geplante oder ungeplante Wartungsmaßnahmen an prozesstechnischen Anlagen sollten möglichst effizient durchgeführt werden. Im Zuge der Industrie 4.0 ermöglichen Assistenzsysteme den Zugang zu Betriebsdaten, Engineeringdaten und Ausfallprognosen und beschleunigen so die Wartung der Anlagen vor Ort. Die Einführung solcher Hilfsmittel in Kombination mit Mixed Reality wird von der IPT Pergande GmbH gemeinsam mit dem Fraunhofer IFF entwickelt.

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Nutzenorientierter Einsatz digitaler Systeme zur Prozessüberwachung
Implementierungsansatz zur Umsetzung „digitaler Services“ in der Instandhaltung mit Hilfe maschinellen Lernens

Alexander Busse, Jonas Lauer und Joachim Metternich

Maschinelles Lernen ermöglicht es, Gesetzmäßigkeiten in Daten zu „erlernen“ und zur Maschinenzustandserkennung und –prognose zu nutzen. Dies kann in der Produktion zur Prozessstabilisierung genutzt werden, indem Ergebnisse der Daten- analysen in Planung und Steuerung von Instandhaltungsaufträgen verwendet werden. Im folgenden Beitrag wird ein strukturierter Implementierungsansatz zur zielgerichteten Auswahl digitaler Anwendungsfälle vorgestellt.

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Datengetriebene Module für Predictive Maintenance
Betrachtung verschiedener Module für eine datengetriebene, vorausschauende Wartung

Burkhard Hoppenstedt, Rüdiger Pryss, Alexander Treß, Bernd Biechele und Manfred Reichert

Der Wunsch aus Produktionsdaten einen vorausschauenden Wartungszyklus abzuleiten, definiert das Umfeld des Themengebiets Predictive Maintenance. Hierbei unterscheiden sich die jeweiligen Anforderungen an eine Anwendung sehr stark, u. a. aufgrund der zugrunde liegenden Datenbasis, bestehenden Echtzeitanforderungen und vorhandenem Expertenwissen. Im Folgenden wird erörtert, welche Module in den Kreislauf eines Predictive Maintenance Systems einfließen können. Ein Schwerpunkt liegt auf der Datenreduktion mittels der Principal Component Analysis.

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Cyber-physische Systeme für die prädiktive Instandhaltung
Erhebung statischer und dynamischer Informationen im Produktionssystem

Patrick Strauß, André Barthelmey und Jochen Deuse

Für ein vollumfängliches und stets aktuelles Abbild wandlungsfähiger Produktionsanlagen sind neben den Sensor- und Prozessdaten Strukturinformationen erforderlich. Daher verbinden die Autoren ein Low Cost-Sensorsystem zur Datenakquise im Produktionsumfeld mit einer Architektur zur automatisierten Erstellung und Pflege technischer Anlagendokumentation. Die Wirksamkeit und Relevanz des Gesamtsystems wird anhand des Anwendungsbeispiels einer elektrischen Hängebahn im Automobilbau gezeigt.

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Hohe Produktqualität durch qualitätsorientierte Instandhaltungsplanung
Prävention statt Reaktion

Jan C. Aurich, René Malak, Markus Faltin

Der vorliegende Beitrag beschreibt ein zweistufiges Vorgehen mit dem verschleißbedingte Qualitätsprobleme mit einem ausreichend großen zeitlichen Vorlauf erkannt werden. Im ersten Schritt werden die Zustände von Maschinenkomponenten zeitbasiert bestimmt und deren Auswirkungen auf die Qualitätsmerkmale eines Produktes identifiziert. Durch die identifizierten Zusammenhänge können in einem zweiten Schritt verschiedene Instandhaltungsmaßnahmen simuliert werden.

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Effizienzanalyse kritischer Erfolgsfaktoren für den Einsatz der Six-Sigma-Methode
dargestellt am Beispiel der Siemens AG Power Generation Oil & Gas and Industrial Applications

Thomas Münster

Die Six-Sigma-Methode ist eine systematische, ergebnisorientierte Projektmanagement-Methode, die sowohl zur Neuentwicklung als auch zur Optimierung von Produkten und Prozessen eingesetzt wird. Als umfassendes Programm fokussiert sie auf die nahezu fehlerfreie Gestaltung der in den Unternehmen verankerten Prozesse. Ihre Durchschlagskraft erreicht die Methode dadurch, dass sie bei der Steuerung von Wertschöpfungsprozessen die operative Umsetzung der geforderten Qualität mit bekannten Qualitätsmanagement-Methoden und -Instrumenten vorantreibt. Die besondere Leistung der Six-Sigma-Methode besteht darin, Elemente des Qualitätsmanagements zu kombinieren und sie in einem Rahmenkonzept miteinander zu verbinden, um die wesentlichen Kundenanforderungen in allen wichtigen Prozessen zu integrieren und diese gleichzeitig wirtschaftlich aus Unternehmenssicht zu erfüllen.

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Aufbruch zu neuen Horizonten
Ein mittelständisches Unternehmen strukturiert sich neu

Interview mit Andre Schubert, Frank Jocham, Eckhard Freudenberger, Michael Kierdorf und Dirk Christian, Jos. Schneider Optische Werke

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CAQ im MES - Vorteile einer integrierten Lösung

Rainer Deisenroth

Komplexe Produktionsumgebungen erfordern flexible und umfassende IT-Unterstützung. Schnittstellen und Insellösungen bringen unnötigen Mehraufwand mit sich. Daher bieten moderne MES-Lösungen neben Funktionen für die Fertigung und den Personalbereich auch solche für das Qualitätsmanagement.

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